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Sicherheitspsychologie in Organisationen · Für wen

KRITIS und sichere Lieferkette

Für Versorger, Luftfracht, Logistik und den regulierten Mittelstand: Wir bauen die personelle Sicherheit, die Technik und Zutrittskontrolle nicht leisten – Meldeweg, Bewertungsteam, Integritätsprüfung und den Umgang mit der Bedrohung von innen.

Ihre Ausgangslage

Die schwersten Sicherheitsvorfälle kommen häufig von innen: Sabotage, Datenabfluss, Geheimnisverrat. Sie sind fast immer vorher an Verhalten erkennbar – wenn jemand hinsieht und es einen Weg gibt, das zu melden.

Die Lage hat sich verändert: hybride Bedrohungen, Sabotageakte gegen Infrastruktur und Lieferketten, gezielte Anwerbung von Beschäftigten. Dazu kommt Fremdpersonal in sensiblen Bereichen, dessen Zuverlässigkeit die Organisation selbst beurteilen muss.

Technik und Berechtigungen adressieren nur die Gelegenheit. Was fehlt, ist der Ablauf für Beobachtungen: Wer nimmt eine Auffälligkeit entgegen, wer bewertet sie, wer entscheidet – ohne Generalverdacht und ohne die Belegschaft gegen sich zu haben.

Deeskalation und Bedrohungsmanagement – der Unterschied

Zutrittskontrolle und IT-Berechtigungen begrenzen die Gelegenheit.

Bedrohungsmanagement erkennt Verhalten: Beobachtungen werden gemeldet, interdisziplinär mit Sicherheit, HR und Recht bewertet und in abgestufte Maßnahmen überführt – datenschutzkonform und mit dem Betriebsrat statt gegen ihn.

Beides zusammen ergibt personelle Sicherheit. Innentäter-Prävention ist kein Misstrauensprogramm, sondern ein strukturierter Schutz für Organisation und Belegschaft.

Drei Wege in die Umsetzung

Wissenschaftlich fundiertes Wissen, viel Praxisbezug und Übungen mit Kolleginnen und Kollegen machen die Seminare erlebbar. Was erlebt wurde, wird im Alltag besser umgesetzt.

  • Führung, Sicherheit und HR kennen den gemeinsamen Ablauf und die Verhaltensindikatoren. Ergebnis: ein dokumentierter Meldeweg für Auffälligkeiten.

  • Das benannte Team bewertet Verhalten statt Personen, fair und rechtssicher. Ergebnis: Kriterien, Dokumentation und Eskalationsstufen, abgestimmt mit Betriebsrat und Datenschutz.

  • Risiko-Assessment der Vertrauenspositionen, Meldeweg, Team, Screening-Prozesse und geübte Fallkonferenz. Der Zeitrahmen setzt die Mitwirkung Ihrer Organisation voraus – benannte Ansprechpartner, abgestimmte Termine, zeitnahe Freigaben.

rund 60 Minuten für alle Beschäftigten, barrierefrei auf unserer Lernplattform, mit Nachweis je Person: Was auffälliges Verhalten ist, wie gemeldet wird und was danach passiert – auch für Fremdpersonal einsetzbar.

Angebote erstellen wir nach einem Gespräch individuell für Ihre Organisation.

Baustein Innentäter und Lieferkette

Zusätzlich zu den drei Wegen: Risiko-Assessment der Vertrauenspositionen, Modul Radikalisierungserkennung, Modul Eskalationsmanagement sowie Aufbau von Pre- und In-Employment-Screening entlang der DIN SPEC 14027 – datenschutzkonform nach DSGVO, konzipiert von einem zertifizierten Datenschutzbeauftragten. Hier ist die Luftsicherheit das Hauptargument: In keinem anderen Sektor sind Zuverlässigkeit und Sicherheitskultur seit zwei Jahrzehnten so durchgängig behördlich geprüft.

Integritätsprüfung nach DIN SPEC 14027

Die DIN SPEC 14027 führt die Prüfung von Bewerbenden, Beschäftigten und Geschäftspartnern als eigenes Handlungsfeld (Abschnitt 16). Sie empfiehlt zunächst zu prüfen, ob ein Screening den Schutzbedarf überhaupt senkt, und beim Einstieg eher Bewerbende als Bestandspersonal zu prüfen (Anhang A.16, Tabelle A.13, Nr. 1.1); die Prüftiefe folgt dem Schutzbedarf der Stelle, etwa Zugang zu sensiblen Bereichen oder Vertrauenspositionen (Nr. 1.5, 2.1); Datenschutz und Mitbestimmung werden früh eingebunden (Nr. 2.2, 2.3); Auffälligkeiten werden dreistufig eingeordnet und über einen festen Eskalationsweg entschieden (Nr. 1.3). Für die Luftsicherheit ist die Zuverlässigkeitsüberprüfung seit Jahren Pflicht – wir übertragen diese Praxis auf Ihre Vertrauenspositionen und verbinden sie mit dem, was eine Prüfung nicht leisten kann: dem Blick auf Verhalten im Alltag, über Meldeweg und Bewertungsteam.

→ So läuft Bedrohungsmanagement nach DIN SPEC 14027

Bezug zu: KRITIS-Dachgesetz, Luftsicherheitsrecht, DIN SPEC 14027

Wer das macht

Praxiserprobt – seit 2011 setze ich in der Luftsicherheit um, was heute Bedrohungsmanagement heißt – geprüft vom Luftfahrt-Bundesamt. Für Kliniken, Behörden, Schulen und Unternehmen.

  • LBA-Ausbilderzulassung seit 2011 ununterbrochen (LBA-232)
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG seit 2009
  • Datenschutzbeauftragter gemäß DSGVO/BDSG
  • M.Sc. Angewandte Psychologie (London Metropolitan University), durch die ZAB anerkannt
  • Psychosoziale Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen seit 2017
  • Anerkannte pädagogische Fachkraft – Anerkennung durch den Sozialpädagogisch-Medizinischen Dienst, Mittelfranken (Landkreis Nürnberger Land)
  • Ausbilder-Eignung (AEVO / AdA)
  • Systemischer Coach, DCV-zertifiziert
Mehr über uns

Was wir nicht tun

Keine Fallberatung im Akutfall, keine Diagnosen, keine Täterprofile. Dafür gibt es Polizei, Krisendienste und spezialisierte Institute – wir sorgen dafür, dass Sie den Weg dorthin kennen, bevor Sie ihn brauchen.

Formate

  • Präsenz an Ihrem Standort, bundesweit – Sitz in Neumarkt in der Oberpfalz.
  • Live-Online für verteilte Standorte und Lieferkettenpartner.
  • Online-Kurs für alle Beschäftigten und Fremdpersonal, barrierefrei und mit Nachweis.
  • Angebote erstellen wir nach einem Gespräch individuell für Ihre Organisation.

Personelle Sicherheit besprechen

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage – Standorte, regulatorischer Rahmen, bestehende Prüfprozesse. Eine persönliche Rückmeldung erfolgt innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Telefon 09181 5436701 · E-Mail info@allgefahren-resilienz.de