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Sicherheitspsychologie in Organisationen · Für wen

Bedrohungsmanagement für Behörden und öffentliche Einrichtungen

Für Städte und Gemeinden, Landratsämter, Jugend- und Sozialämter, Jobcenter, Ausländerbehörden, Verwaltungsakademien sowie Landes- und Bundesbehörden: Wir bauen den Ablauf, der nach dem Deeskalationstraining beginnt – Meldeweg, Bewertung, Entscheidung, Nachsorge.

Ihre Ausgangslage

Übergriffe gegen Beschäftigte entstehen selten aus dem Nichts. Ein abgelehnter Leistungsbescheid, ein ausgesprochenes Hausverbot, eine Wartezeit im Bürgerbüro, ein Termin im Außendienst: Die Situation eskaliert dort, wo Menschen eine Entscheidung als Entwertung erleben.

Deeskalation ist in den meisten Verwaltungen geschult. Was fehlt, ist der Ablauf danach: Wer nimmt eine Drohung entgegen? Wer bewertet sie? Wer entscheidet, wann Polizei, Rechtsamt oder Dienststellenleitung einbezogen werden? Wer kümmert sich um die Betroffenen?

Ohne diese Antworten bleibt jede Meldung Zufall. Ein Teil der Vorfälle wird gar nicht gemeldet, weil die Beschäftigten nicht wissen, wohin damit – und weil sie erlebt haben, dass nichts folgt.

Deeskalation und Bedrohungsmanagement – der Unterschied

Deeskalation wirkt in der Situation: Sie hilft am Schalter, im Hausbesuch, am Telefon.

Bedrohungsmanagement wirkt vor und nach der Situation: Beobachtungen werden gemeldet, interdisziplinär bewertet und in abgestufte Maßnahmen überführt.

Beides zusammen ergibt Beschäftigtenschutz: Gewaltprävention in der Verwaltung braucht das Training und die Struktur dahinter.

Drei Wege in die Umsetzung

Wissenschaftlich fundiertes Wissen, viel Praxisbezug und Übungen mit Kolleginnen und Kollegen machen die Seminare erlebbar. Was erlebt wurde, wird im Alltag besser umgesetzt.

  • Führung und Schlüsselrollen kennen den gemeinsamen Ablauf: wahrnehmen, melden, bewerten, handeln, nachhalten. Ergebnis für Ihr Haus: ein einheitliches Verständnis und ein dokumentierter Meldeweg.

  • Das benannte Team bewertet Verhalten statt Personen und trägt Entscheidungen gemeinsam. Ergebnis: ein arbeitsfähiges Bewertungsteam mit Kriterien, Dokumentation und Eskalationsstufen.

  • Vom Standort-Check über Meldeweg, Team und Notfallkarten bis zur geübten Fallkonferenz. Ergebnis: ein Bedrohungsmanagement, das in Gefährdungsbeurteilung und Arbeitsschutz dokumentiert ist. Der Zeitrahmen setzt die Mitwirkung Ihrer Organisation voraus – benannte Ansprechpartner, abgestimmte Termine, zeitnahe Freigaben.

rund 60 Minuten für alle Beschäftigten, barrierefrei auf unserer Lernplattform, mit Nachweis je Person: Wann melde ich, wie melde ich, was passiert danach. So erreicht der Meldeweg auch die Kolleginnen und Kollegen, die nie an einer Präsenzschulung teilnehmen.

Angebote erstellen wir nach einem Gespräch individuell für Ihre Organisation.

Ergänzende Schulungen

Bewährt und sofort buchbar

  • Umgang mit schwierigen Situationen
  • Sicherheits- und Fehlerkultur
  • Innentäter-Prävention – aus der Luftsicherheit bewährt

Neu im Programm

Je ein halber Tag, auf Ihre Fälle vorbereitet – bitte vier Wochen Vorlauf.

  • Schwierige Gespräche führen
  • Menschen in Ausnahmezuständen im Publikumsverkehr
  • Drohungen am Telefon, per E-Mail und in sozialen Medien
  • Kollegiale Erstbetreuung nach einem Vorfall
  • Vorzimmer, Pforte, Empfang (90 Minuten)

Zusammenarbeit mit Ihrer Unfallkasse

Ihre Unfallkasse schult Deeskalation – gut so. Sie baut aber nicht Ihren Meldeweg, Ihr Bewertungsteam und Ihren Ablauf. Genau das ergänzen wir, und wir arbeiten dabei gern mit Ihrer Unfallkasse zusammen.

Bezug zu: Arbeitsschutzgesetz, DGUV-Vorschriften, Gefährdungsbeurteilung, Gewaltschutzkonzepte der Länder

Wer das macht

Praxiserprobt – seit 2011 setze ich in der Luftsicherheit um, was heute Bedrohungsmanagement heißt – geprüft vom Luftfahrt-Bundesamt. Für Kliniken, Behörden, Schulen und Unternehmen.

  • LBA-Ausbilderzulassung seit 2011 ununterbrochen (LBA-232)
  • Zuverlässigkeitsüberprüfung nach § 7 LuftSiG seit 2009
  • Datenschutzbeauftragter gemäß DSGVO/BDSG
  • M.Sc. Angewandte Psychologie (London Metropolitan University), durch die ZAB anerkannt
  • Psychosoziale Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen seit 2017
  • Anerkannte pädagogische Fachkraft – Anerkennung durch den Sozialpädagogisch-Medizinischen Dienst, Mittelfranken (Landkreis Nürnberger Land)
  • Ausbilder-Eignung (AEVO / AdA)
  • Systemischer Coach, DCV-zertifiziert
Mehr über uns

Was wir nicht tun

Keine Fallberatung im Akutfall, keine Diagnosen, keine Täterprofile. Dafür gibt es Polizei, Krisendienste und spezialisierte Institute – wir sorgen dafür, dass Sie den Weg dorthin kennen, bevor Sie ihn brauchen.

Formate

  • Präsenz in Ihrem Haus, bundesweit – Sitz in Neumarkt in der Oberpfalz.
  • Live-Online für verteilte Standorte und Außendienst.
  • Online-Kurs für alle Beschäftigten, barrierefrei und mit Nachweis.
  • Angebote erstellen wir nach einem Gespräch individuell für Ihre Organisation.

Bedrohungsmanagement für Ihre Behörde besprechen

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage – Haus, Standorte, bestehende Schulungen. Sie erhalten eine nüchterne Einschätzung, welche Schritte sinnvoll sind. Eine persönliche Rückmeldung erfolgt innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Telefon 09181 5436701 · E-Mail info@allgefahren-resilienz.de