
Fürsorge statt Verrat
Nach einem Vorfall höre ich fast immer denselben Satz: „Irgendwie hat man es kommen sehen.“ Viele hatten ein kleines Stück bemerkt, und niemand hat die Stücke zusammengesetzt. Ich nenne das Schwarmwissen.
WeiterlesenSicherheit scheitert selten an Technik. Sie scheitert daran, dass niemand meldet, niemand bewertet, niemand entscheidet. Wir bauen mit Kliniken, Behörden, Schulen und Unternehmen das System dafür – Bedrohungsmanagement in 90 Tagen, psychologisch fundiert.
Nur 3 von 10 Beschäftigten halten ihren Betrieb für gut auf Gewaltereignisse vorbereitet.
Quelle: DGUV Barometer Arbeitswelt 2026
Nur die Hälfte der Betroffenen meldet einen Vorfall der Führungskraft.
Quelle: forsa für die DGUV, 2024
Zwei Drittel der Kliniken melden mehr Gewaltvorfälle. Nur 47 % schulen klinikweit.
Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft, 11/2025
Deeskalation ist geschult – in der Notaufnahme, im Bürgerbüro, im Sekretariat. Aber: Wer nimmt eine Drohung entgegen? Wer bewertet sie? Wer entscheidet, wann die Polizei einbezogen wird? Wer kümmert sich um die Betroffenen? Ohne diese Antworten bleibt jede Meldung Zufall – und die Hälfte der Vorfälle wird gar nicht gemeldet.
„Der Zufall trifft nur den vorbereiteten Verstand."
Der All-Gefahren-Ansatz (englisch: all-hazards approach) behandelt nicht jede Gefahr mit einem eigenen Sonderplan, sondern baut einen einzigen Ablauf, der für alle Anlässe trägt: Drohung gegen eine Führungskraft, Stalking im Team, Gewalt in der Ambulanz, ein Konflikt mit einer Kundin, ein Hinweis auf einen bewaffneten Angriff. Gemeldet wird über denselben Weg, bewertet wird von demselben Team, entschieden wird nach denselben Stufen.
Auch die DIN SPEC 14027 empfiehlt diesen Ansatz für die Bedrohungsanalyse: ein breites Spektrum möglicher Gefahren statt einzelner bekannter Bedrohungen, damit keine blinden Flecken entstehen (DIN SPEC 14027:2026-04, Abschnitt 0.6).
Das senkt die Last für Führungskräfte und Beschäftigte: Sie müssen keine Fallkategorie erkennen, sondern nur wahrnehmen und melden. Aus dem All-Gefahren-Ansatz entsteht so ein funktionierendes Bedrohungsmanagement – mit Meldeweg, Bewertungsteam, Stufen, Notfallkarten und Nachsorge. Wo Anlass und Rechtslage es verlangen, greifen daran anschließend die spezifischen Anforderungen, etwa aus der DIN SPEC 14027 oder dem KRITIS-Dachgesetz.
Verantwortlich für diese Arbeit ist Kai Siebert, Psychologe (M.Sc.). Praxiserprobt – seit 2011 setze ich in der Luftsicherheit um, was heute Bedrohungsmanagement heißt – geprüft vom Luftfahrt-Bundesamt. Für Kliniken, Behörden, Schulen und Unternehmen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau von Bedrohungsmanagement, der Gewaltprävention am Arbeitsplatz und der Stärkung organisationaler Resilienz und des Selbstschutzes von Beschäftigten.
Wahrnehmen – Melden – Bewerten – Handeln – Nachhalten. Derselbe Ablauf für die Drohung am Schalter, den Stalker einer Mitarbeiterin und den Kollegen, der Zugänge außerhalb seiner Aufgabe nutzt. Geliefert in drei Formen: Online-Kurs für alle Beschäftigten, Fortbildung für die Schlüsselrollen und Aufbau für die Organisation.
Bürgerbüro, Leistungsbescheid, Hausverbot, Außendienst.
Bezug zu: Arbeitsschutzgesetz, DGUV, Gewaltschutzkonzepte der Länder
Bedrohungsmanagement kennenlernenNotaufnahme, Station, Pforte, Verwaltung: Deeskalation ist geschult, das Bewerten fehlt.
Bezug zu: Arbeitsschutzgesetz, DGUV, Gefährdungsbeurteilung
Bedrohungsmanagement kennenlernenVersorger, Luftfracht, Logistik, regulierter Mittelstand: die Bedrohung von innen.
Bezug zu: KRITIS-Dachgesetz, Luftsicherheitsrecht, DIN SPEC 14027
Bedrohungsmanagement kennenlernenLehrkräfte, Sekretariat und Beratungsstellen mit einem Bedrohungsmanagement, das im Alltag gelebt werden soll.
Bezug zu: Arbeitsschutz, Schulrecht, Fürsorgepflicht
Bedrohungsmanagement kennenlernenKundencenter, Wohnungsunternehmen, Verkehrsbetriebe, Handel.
Bezug zu: Arbeitsschutzgesetz, DGUV, ISO-Managementsysteme
Bedrohungsmanagement kennenlernenM.Sc. Angewandte Psychologie – Kriminal- und Organisationspsychologie, Psychologie der Einflussnahme.
Seit 2011 vom Luftfahrt-Bundesamt zugelassener Ausbilder. 14 Jahre Geschäftsführer und Sicherheitsbeauftragter. Aus dem Sektor, in dem Sicherheitskultur und der Umgang mit auffälligen Personen seit 20 Jahren behördlich geprüfte Pflicht sind.
Im Betrieb, barrierefrei entwickelt, mit Nachweispaket.

Nach einem Vorfall höre ich fast immer denselben Satz: „Irgendwie hat man es kommen sehen.“ Viele hatten ein kleines Stück bemerkt, und niemand hat die Stücke zusammengesetzt. Ich nenne das Schwarmwissen.
WeiterlesenZehn Fragen, fünf Minuten, Ergebnis per E-Mail. Oder ein vertrauliches Strategiegespräch – ohne Verkaufsdruck.