Leistungsfeld

Regeln schützen nicht. Kultur schützt.

Jede Organisation hat Sicherheitsregeln. Entscheidend ist, was Menschen tun, wenn niemand hinsieht – ob Abweichungen gemeldet werden, ob Führungskräfte Sicherheit vorleben, ob Fehler Lernanlass oder Vertuschungsgrund sind.

Warum jetzt

Mit der DIN SPEC 14027 existiert seit April 2026 erstmals ein branchenübergreifender Standard für Corporate Security — entwickelt auf Initiative des Bundesinnenministeriums im Rahmen der Nationalen Wirtschaftsschutzstrategie. Sicherheitskultur und Kommunikation ist dort ein eigenes Handlungsfeld mit eigenem Anforderungskatalog. Die Spezifikation ist keine Pflicht, aber sie wird zum Referenzrahmen für Ausschreibungen, Audits und Benchmarking. Wer seine Sicherheitskultur jetzt strukturiert erfasst und entwickelt, hat den Nachweis, bevor er verlangt wird. Unser Assessment folgt der Anforderungslogik dieses Handlungsfelds – von der Managementverpflichtung über Zielgruppendefinition und qualifizierte Vermittlung bis zu messbaren Nachweisen – und macht Ergebnisse damit unmittelbar anschlussfähig für Reviews und Audits.

Der Ansatz

Sicherheitskultur ist messbar, gestaltbar und führbar. Aus der Luftsicherheit – einem Umfeld, in dem menschliches Verhalten unmittelbare Sicherheitsrelevanz hat – stammt ein realistisches Verständnis dafür, wie Regelwerke, Prozesse und Menschen unter Alltagsdruck tatsächlich zusammenwirken. Die angewandte Psychologie liefert die Methodik: Verhaltensanalyse, Interventionsdesign, Wirksamkeitsmessung.

Leistungsschwerpunkte

Vier Schwerpunkte

01

Sicherheitskultur-Assessment nach DIN SPEC 14027

Wo steht Ihre Organisation wirklich? Strukturierte Analyse von Meldeverhalten, Führungsverhalten, Fehlerkultur und Regelakzeptanz — entlang des Handlungsfelds ‚Sicherheitskultur und Kommunikation‘ der DIN SPEC 14027. Ergebnis: Reifegradbewertung, Bericht und priorisierter Maßnahmenplan, anschlussfähig für Audits und Benchmarking.

02

Human-Factors-Analyse

Warum werden Regeln umgangen? Systematische Betrachtung von Arbeitsbedingungen, Zielkonflikten und Verhaltensanreizen.

03

Führungskräfte als Kulturträger

Sicherheitskultur entsteht top-down: Trainings, die Führungskräfte befähigen, Sicherheit sichtbar zu leben und einzufordern.

04

Verhaltenswirksame Schulungskonzepte

Didaktisch professionell (AEVO/AdA), messbar wirksam – Schulung als Verhaltensintervention, nicht als Pflichtveranstaltung.

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